Andrei Tarkowski «Der Spiegel (Serkalo)»

Ein gesichtsloser Erzähler, geschieden und Vater eines Kindes, sinniert über sein Leben. Andrei Tarkowskis experimenteller Filmessay gilt als das persönlichste Werk des Meisterregisseurs.
Credits:

«Ein gesichtsloser Erzähler, geschieden und Vater eines Kindes, sinniert über sein Leben: seine ärmliche Kindheit auf dem Land, seine Beziehung zu seiner Mutter, seine scheiternde Ehe. Andrei Tarkowskis experimenteller Filmessay gilt als das persönlichste Werk des Meisterregisseurs. Er verbindet Spielfilmszenen mit historischen Dokumentaraufnahmen, mischt Schwarzweiss- und Farbsequenzen und folgt keiner linearen narrativen Struktur: Der Spiegel ist weniger klassisches Erzählkino als vielmehr ein berauschend-poetischer Gedankenfluss.»
www.deutsches-filminstitut.de
 
«Die verschiedenen Zeitebenen der erzählten Ereignisse schieben sich ständig ineinander: Die Erinnerung assoziiert, schlägt Brücken von einem zum anderen. Traum, Vorstellung, fiktive und reale Wirklichkeit mischen sich in äusserster formaler Freiheit und Leichtigkeit. Im Mittelpunkt stehen die Mutter und die Frau von Alexei. Beide Frauen werden von Margarita Terechowa verkörpert, die den Gestalten eine sehr dichte Präsenz verleiht.»
Verena Zimmermann, Basler Zeitung, 20.5.1978

 

Der Spiegel (Serkalo), Andrei Tarkowski, UdSSR 1975, 107 Min. Farbe. DCP. Russ/d


Im Rahmen der Paweł Pawlikowski Retroperspektive vom 1. - 30.11. im Stadtkino

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