Paweł Pawlikowski «Last Resort»

Als die Buchillustratorin Tanja mit ihrem 12jährigen Sohn Artiom in England ankommt, werden sie sogleich von der Einwanderungsbehörde beargwöhnt.
Credits: © Xenix Filmdistribution GmbH

Als die Buchillustratorin Tanja mit ihrem 12-jährigen Sohn Artiom in England ankommt, werden sie sogleich von der Einwanderungsbehörde beargwöhnt. Von Mark, ihrem Verlobten, fehlt jede Spur. Um nicht nach Moskau zurückgeschickt zu werden, beantragt Tanja kurzerhand politisches Asyl und findet sich bald statt in trautem Heim in einem gesichtslosen Betonbau. Pawlikowski fokussierte in seinem hinreissenden Liebesdrama weniger auf das Flüchtlingsthema als auf die Gefühle seiner Protagonistin. 

Last Resort, Paweł Pawlikowski, UK 2000, 73’ E/RUSS/df

Weitere Vorstellungen und Paweł Pawlikowski Retroperspektive vom 1. - 30.11. im Stadtkino.

Ausserdem

+
Hl4Aja3wFiJKz7q0BD1gUoeVU05SvyuJkeNUS6ZD.jpeg
Martyna Bunda und Żanna Słoniowska
Zwei weibliche Familiensagas aus Polen, die in Nebensätzen Weltgeschichte erzählen.
+
3lJeyOnIyPSoXQK5DB4esDdVvORmIxJjyFzuSXGn.jpeg
Cezary Tomaszewsky «Cezary zieht in den Krieg»
«Cezary zieht in den Krieg» zählte 2017 zu den wichtigsten Theaterereignissen in Polen. Mit Tanz, Musik und trockenem Humor reflektiert der polnische Choreograf und Regisseur Cezary Tomaszewski patriotisch-nationalistische Begrifflichkeiten.
+
5kZaC9orygJnQeQUs6TbDr4rVDPYVFI5yQTajdLH.jpeg
Ola Maciejwska «Bombyx Mori»
In «Bombyx Mori» fliegen drei Tänzerinnen wie schwarze Riesenschmetterlinge durch die Halle. Die Zuschauer_innen werden angeleitet, gegensätzliche binäre Trennungen zu überwinden.
Programmheft downloaden

Newsletter abonnieren