Letters from Warsaw: Krzysztof Chorzelski (Viola), Katya Apekisheva (Klavier)

Im Zentrum des Konzertes steht ein Werk, inspiriert von Briefen die hauptsächlich Krzysztof Chorzelskis Grossmutter 1940/41 aus dem Warschauer Ghetto geschrieben hat.
Credits: © Krzysztof ­Chorzelski & Katya ­Apekisheva

Im Zentrum des Konzertes steht «Letters from Warsaw», eine Komposition, die Krzysztof Chorzelski, Bratschist des Belcea Quartet, bei dem britischen Komponisten Joseph Phibbs in Auftrag gegeben hat. Das Stück ist inspiriert von Briefen, die hauptsächlich Krzysztof Chorzelskis Grossmutter 1940/41 aus dem Warschauer Ghetto geschrieben hat. Die aussergewöhnliche und bewegende Korrespondenz beschreibt den Alltag im Ghetto, die Freude der Familie über das Heranwachsen von Marysia (Krzysztofs Mutter), ihre Angst um die Zukunft und die schwindende Hoffnung auf eine Wiedervereinigung mit der Familie. «Letters from Warsaw» ist Marysia Chorzelski gewidmet, die aufgrund des ausserordentlichen Mutes ihrer Familie aus dem Ghetto geschmuggelt werden und untertauchen konnte. Die übrigen Familienmitglieder kamen ums Leben.

Programm: Joseph Phibbs (*1974) «Letters from Warsaw», André Tchaikowsky (1935 – 1982) Sonate für Viola und Klavier, Paweł Szymański (*1954) Sonate für Viola und Klavier.

Konzert im Rahmen von «Later Born». Im Anschluss Podiumsgespräch mit Krzysztof Chorzelski und Hans-Georg Hofmann (Sinfonieorchester Basel).

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