Patricia Nocon «Die Polnischstunde» (UA)

40 Jahre nach der Emigration aus Polen beginnt die Performerin Patricia Nocon ihre Familiengeschichte aufzuarbeiten und bringt Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegszeit ans Licht.
Credits: © Patricia Nocon

40 Jahre nach der Emigration aus Polen beginnt die Performerin Patricia Nocon ihre Familiengeschichte aufzuarbeiten. Dank Interviews in Deutschland und Polen bringt sie die Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegszeit ans Licht und füllt so Lücken im Familiengedächtnis. Dabei stösst sie auf vielfältige Bewältigungs- und Verdrängungsstrategien, auch bei sich selbst. Es fehlt schlichtweg eine Sprache, das Erlebte zu fassen. Um das Verdrängte sichtbar zu machen und das Unausgesprochene zu benennen, beschliesst sie, Polnisch zu lernen: die Sprache, die aus ihrer Familie verbannt wurde und doch Teil ihrer Identität ist. Zusammen mit der polnisch-schweizerischen Performerin Ewelina Guzik-Zubler nähert sie sich in der «Polnischstunde» den Geschichten der Vergangenheit an, versucht sie zu entwirren und erzählbar zu machen.

Mit deutsch/polnischen Obertiteln. Koproduziert von CULTURESCAPES.

Trailer «Die Polnischstunde» von Patricia Nocon.

Idee/Konzept/Künstlerische Leitung: Patricia Nocon
Spiel: Ewelina Guzik-Zubler, Patricia Nocon
Dramaturgie/Textfassung: Sibylle Heiniger
Bühne/Lichttechnische Leitung: Jens Burde
Videoanimation: Marlon Candeloro
Kostüme: Ernestyna Orlowska
Konzeptionelle Mitarbeit, Redaktion Obertitel: Katrin Borer
Probenphase 1, oeil extérieur: Isabelle Menke
Produktionsleitung: Eleni Foskett-Prelorentzos / produktionsDOCK 
 

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