Polnische Meister: Berner Sinfonieorchester, Jacek Kaspszyk (Leitung), Christian Tetzlaff (Violine)

Das Konzert taucht ein in die Musikkultur einer Nation, die deutscher Besatzung und stalinistischem Terror ihre künstlerische Identität entgegensetzte. In seinem Bern-Debüt führt Jacek Kaspszyk gleich drei bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts zusammen.
Credits: © Giorgia Bertazzi

Das Konzert taucht ein in die Musikkultur einer Nation, die deutscher Besatzung und stalinistischem Terror ihre künstlerische Identität entgegensetzte. In seinem Bern-Debüt führt Jacek Kaspszyk (*1952), ehemaliger Leiter der Warschauer Philharmonie, gleich drei bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts zusammen: Witold Lutosławski (1913 – 1994) überlebte den Krieg im patriotischen Untergrund, erfand sich stets neu und brachte in der vierten Symphonie seinen unkonventionellen Stil zur Vollendung. Karol Szymanowskis (1882 – 1937) erstes Violinkonzert steckt voller Überraschungen. Es ist «ein echter Solitär und ein vollkommen neuartiges Stück» – so Christian Tetzlaff (*1966). Und dann ist da noch das wunderschöne, neoklassizistisch geprägte Konzert für Streichorchester von Grażyna Bacewicz (1909 – 1969).

In Zusammenarbeit mit KonzertTheaterBern.

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