Vernissage: Zeit/Ge/Schichten. Von kollektiven und persönlichen Narrationen

Die von Ines Goldbach kuratierte Ausstellung setzt sich mit den Fragen der Geschichte und deren Einfluss auf das aktuelle Zeitgeschehen auseinander.
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Was bedingt unser Verständnis von Geschichte? Was prägt unsere Erinnerungen an die eigene Biografie? 12 Schweizer und internationale Künstler_innen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit der Geschichte eines Landes und dabei immer auch mit ihrer persönlichen Geschichte respektive ihrem Blick, Kommentar und auch den Erinnerungen auf das aktuelle Zeitgeschehen auseinander. Darunter finden sich vier hochkarätige polnische Künstler_innen: Piotr Uklańskis Projekt «Polen» beinhaltet Fotografien, die er seit 2015 in seinem Heimatland aufgenommen hat, sowie Fotografien symbolischer Stätten der polnischen Diaspora. Anna Molskas Videoarbeiten reflektieren die Nostalgie der sozialistischen Moderne und deren verbleibende Eindrücke in der heutigen Welt. Sie filmt Performances mit gewöhnlichen Leuten und nicht mit Schauspieler_innen, was ihrer Arbeit Authentizität und natürliche Spontanität verleiht. Anna Ostoyas Werke verbinden die Vergangenheit mit der Zukunft. Die komplexen und vielschichtigen Arbeiten fordern die Betrachtenden heraus, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und mit den eigenen heutigen Erfahrungen zu reflektieren. Nicht zuletzt sind Videoarbeiten von Artur Żmijewski Teil dieser Ausstellung, dem CULTURESCAPES ausserdem eine Retrospektive widmet.

Mit Werken von Maja Bajavić, Sabine Hertig, Cécile Hummel, William E. Jones, Zoe Leonard, Hanne Lippard, Anna Molska, Anna Ostoya, Katja Schenker, Dorian Sari, Piotr Uklański und Artur Żmijewski.
 

Ausserdem

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OD-Theater: Wisława Szymborska
Seit über 20 Jahren lesen G. Antonia Jendreyko und H.-Dieter Jendreyko in jedem Winterhalbjahr Lyriker_innen vor. 2019 gilt der Fokus der polnischen Lyrikerin Wisława Szymborska (1923-2012).
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Artur Żmijewski. Retrospektive
Ursprünglich Bildhauer, erklärte Artur Żmijewski seinen Wechsel zu Fotografie und Videokunst einst folgendermassen: «Die Welt ist zu kompliziert, um sie in Stein zu meisseln.»
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In «Pure gold is seeping out of me» untersucht Renata Piotrowska-Auffret das Thema Mutterschaft. Paweł Sakowicz’ «Jumpcore» bezieht sich auf den sagenumworbenen Tod des New Yorker Tanzkünstlers und Warhol-Schauspielers Fred Herko.
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